Seitdem die IFG-Kahlschlag-Pläne im Juli bekannt geworden sind, lassen wir nichts unversucht: Zusammen mit fast 140 anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen haben wir uns in einem Bündnis zusammengeschlossen und einen offenen Brief an die Bundesregierung geschickt.
In zahlreichen Gesprächen mit Politiker:innen setzt sich unser Kampagnenteam aktuell beharrlich für eine Rettung des IFG ein. Erst kürzlich haben wir etwa die Parlamentarische Staatssekretärin im Justizministerium und SPD-Bundestagsabgeordnete Anette Kramme auch zu diesem Thema getroffen.
Treffen wie diese sind dieser Tage immens wichtig, um vor allem die SPD, die in Teilen klar gegen eine Beschneidung des IFG auftritt, für den Schutz deiner und unserer Informationsrechte zu gewinnen.
Was Anette Kramme zuvor öffentlich auf die Frage eines Nutzers auf abgeordnetenwatch antwortete, stimmt zumindest hoffnungsvoll: „Es darf nicht zu einer Reduzierung der bestehenden Auskunftsansprüche für Bürgerinnen und Bürger, für Presse und Zivilgesellschaft kommen. Für eine Abschaffung des bisherigen Transparenzniveaus des Informationsfreiheitsgesetzes wird es keine Zustimmung der SPD-Bundestagsfraktion geben.“ |